Krank durch Passivrauch: Gefahr, Folgen und Schutz

Von | 21. November 2018

In einer Unterhaltung darüber, wie ungesund Rauchen ist, kommt die Sprache schnell auf die Bilder sogenannter Raucherlungen, wie sie auf Zigarettenpackungen zu finden sind. Der Begriff Raucherlunge ist dabei äußerst irreführend, denn auch Passivrauchen ist gesundheitsschädigend. Was die Gefahren sind, welche Folgen Passivrauchen für die Lunge hat und wie wir uns schützen können, erklärt dieser Beitrag.

So gefährdet Rauchen die Umwelt

Als Passivrauchen wird dien Inhalation von Tabakrauch aus der Raumluft verstanden. Ein Raucher gibt bis zu ¾ des Rauchs an die Umgebungsluft ab. Darin enthalten: über verschiedene Substanzen, die zum Teil höchst giftig und karzinogen, also krebserregend, sind.

Kalter Rauch

Kalter Rauch riecht nicht nur unangenehm, sondern ist auch gesundheitsschädigend

Blausäure, Ammoniak, Arsen und Teer gehören zu den Substanzen, die in die Luft abgegeben werden und so neben dem Raucher selbst auch alle anderen Personen gefährden.

Die Ausbreitung erfolgt entsprechend den Diffusionsgesetzen gleichmäßig. Das bedeutet, dass auch die angrenzenden Nichtraucherbereiche in Mitleidenschaft gezogen werden. Auch kalter Tabakrauch ist übrigens selbst nach sechs Monaten noch nachweisbar. Nur gründliches Lüften, nachdem man geraucht hat, reicht also nicht aus.

Das passiert in unserem Körper durch Passivrauchen

Fachärzten zufolge ist Passivrauchen beinahe so schädlich für den Körper wie das direkte Inhalieren der Giftstoffe, die in Zigaretten enthalten sind. Besonders für Kinder sind die Auswirkungen einer Exposition von Zigarettenrauch gravierend. Sie sind äußerst anfällig für Erkrankungen der Atemwege und asthmatische Beschwerden, darüber hinaus gehören auch Hirnhautentzündungen oder Mittelohrentzündungen zu den möglichen Folgen einer Sekundärbelastung.

Doch nicht nur Kinder spüren die Auswirkungen eines langen Abends an einem verrauchten Ort am eigenen Leib. Reizungen der Schleimhäute und Hustenanfälle, tränende oder brennende Augen, Kopfschmerzen und Müdigkeit setzen schon nach kurzer Zeit an.

Langfristig muss mit schwerwiegenden Erkrankungen wie Krebs, Herz-Kreislauf- bzw. Atemwegserkrankungen gerechnet werden. Der Körper erholt sich zwar, wenn er nicht länger dem Rauch ausgesetzt wird, ein hohes Restrisiko bleibt allerdings für viele Jahre bestehen.

Effektiver Schutz gegen Passivrauchen

Kinder und Erwachsene sollten gleichermaßen vor den Folgen des Passivrauchens geschützt werden.

Kind Passivrauch

In der Anwesenheit von Kindern sollte aus Prinzip nicht geraucht werden

Effektiven Schutz bieten im Grunde nur konsequente Rauchverbote, die das Rauchen an öffentlichen Orten unter Strafe stellen, die Preise für Zigaretten anheben und ein besonderes Augenmerk auf Minderjährige haben.

Auch im Privaten sollten keine faulen Kompromisse gesucht werden. Das Rauchen in der Wohnung gilt es, strikt zu meiden, auch wenn aus dem Fenster geraucht wird, bahnen die Dämpfe sich einen Weg in die Wohnung. Auf keinen Fall sollte in Anwesenheit von Kindern geraucht werden.

Ein intelligenter Kompromiss ist natürlich unabdingbar, denn eine Gesellschaft entwickelt sich nicht von jetzt auf gleich vollkommen zu Nichtrauchern. Raucherkabinen für Innenräume wie jene von smokecorner.de sind eine saubere und sichere Lösung, deren Technologie es ermöglicht, die Umwelt nachhaltig vor Zigarettenrauch zu bewahren.