5 Gründe, warum Dampfgaren so gesund ist

Von | 24. Juli 2017

Obwohl Dampfgaren heute wieder sehr modern ist und von den besten Köchen überall auf der Welt praktiziert wird, hat diese Art zu Kochen bereits eine lange Geschichte hinter sich.

Bereits im alten China, vor 8000 Jahren, kannten die Menschen den Dampfgarer. Auch wenn er damals vielleicht noch anders ausgesehen hat. Die Anwendung und das Prinzip sind gleich geblieben.

Dampfgaren ist gesund

Warum ist das Dampfgaren denn eigentlich so gesund?

Auch kein Zufall ist, dass viele der ältesten und gesündesten Menschen dieser Kultur entstammen. Die Ernährung basiert stark auf Reis, Gemüse und gedämpften Speisen.

Wenn du gesunde und nahrhafte Küche liebst, ist das Dampfgaren genau das Richtige für dich.

Doch warum genau gilt das Garen im Wasserdampf überhaupt als so gesund?

1. Vitamine und andere Nährstoffe bleiben erhalten

Beim gewöhnlichen Kochen werden die meisten Nährstoffe vom Wasser ausgewaschen. Kein Wunder auch – die Zutaten werden dabei hohen Temperaturen ausgesetzt und oftmals im Wasser herumgeschleudert.

Schlussendlich landet ein wichtiger Bestandteil des gesunden Gerichts – nämlich das Wasser mit all den wichtigen Nährstoffen im Abguss. Ganz anders läuft es da beim Dampfgaren.

Wenn du Gemüse oder Fisch garst, bleiben all diese nahrhaften Inhaltsstoffe in den Speisen erhalten. Im Dampfgarer liegen die Zutaten nämlich ganz ruhig an Ort und Stelle, lediglich der Wasserdampf steigt auf und bereitet die Speisen zu.

2. Kochen ganz ohne Öl

Flaschen mit Olivenöl

Wenn man mit dem Dampfgarer kocht kann man den Gebrauch von Öl einschränken.

Auch wenn ein wenig Öl zu einer gesunden Ernährung beitragen kann, wollen die meisten den Bedarf doch lieber etwas einschränken. Der beste Part am Dampfgaren ist der, dass kein Öl benötigt wird. Dadurch enthalten die zubereiteten Mahlzeiten automatisch weniger Fett und sind leichter.

Natürlich kann für den Geschmack auch etwas Olivenöl zu manchen Speisen gegeben werden. Jedoch ist es sehr praktisch, dass nun jeder selber entscheiden kann, wie viel Öl tatsächlich hinzugegeben wird.

Außerdem können beim Dampfgaren auch keine ungesunden Röststoffe entstehen.

3. Weniger Fett und Würzmittel werden benötigt

Neben dem sparsamen Einsatz von Öl werden zum Dampfgaren auch weniger Gewürze, Soßen oder andere Fette benötigt. Da nämlich bei den besten Dampfgarern viel vom Geschmack der Zutaten erhalten bleibt, kann oft auf zusätzliches Würzen verzichtet werden.

Warum ist das so? Wie beim ersten Punkt hat dies auch mit der Art und Weise des Kochvorgangs zu tun. Die Zellstruktur der Lebensmittel bleibt intakt und nichts wird ausgewaschen. So behalten die Zutaten eine frische Farbe und ihren intensiven Geschmack.

Hierbei sollte man allerdings darauf achten, dass die Qualität der Dampfgarer auch gut genug ist:

Günstige Geräte erhitzen den Dampf nämlich häufig zu stark und können dadurch den Geschmack beeinträchtigen. Daher sollte man beim Kauf auf Geräte von bekannten Herstellern wie Philips, Miele oder WMF zurückgreifen. Eine Zusammenstellung der besten Dampfgarer mit ausführlichen Testberichten findet man im Damfgarer Test auf CleverGaren.com

4. Du kochst fast automatisch gesünder

Brokoli im Dampfgarer zubereitet

Gerichte aus dem Dampfgarer sind in der Regel sehr gesund

Viele der Zutaten, die sich wunderbar mit dem Dampfgarer zubereiten lassen, sind ganz nebenbei auch sehr gesund. Denk zum Beispiel an die unzähligen Gemüsesorten, Getreide oder Fisch.

Der Dampfgarer eignet sich perfekt für diverse Kohlarten, Karotten, Spargel, Tomaten und Kartoffeln. Viele vergessen auch auf abwechslungsreiche Getreidesorten oder Hülsenfrüchte, wie z. B. Bulgur, Linsen, Kichererbsen oder Couscous.

Weil das gesunde Kochen mit dem Dampfgarer so einfach ist, wird das Küchengerät auch oftmals zum natürlichen Abnehmen empfohlen.

5. Mahlzeiten sind leicht verdaulich

Dieser Punkt hängt direkt mit dem vorhergehenden zusammen. Die meisten gesunden Nahrungsmittel sind natürlich auch gut für unsere Verdauung.

Das Garen im Dampf macht viele Lebensmittel noch verträglicher. Dazu zählt zum Beispiel Brokkoli, Zwiebel oder auch grüne Bohnen.

Selbstverständlich fühlt man sich nach einem gesunden Gericht mit viel Gemüse besser, als nach dem Verzehr eines riesigen Steaks mit Pommes.