Ayurvedische Ernährung: Auf die richtigen Zutaten kommt es an!

Von | 4. Juni 2019

Ayurvedisch kochen

Das Thema Ernährung ist heutzutage in aller Munde und in nahezu jeder Zeitschrift findet man eine Anleitung für die neueste vielversprechende Diät. Das Geheimnis der richtigen Ernährung ist aber nicht ganz so einfach zu lösen, denn es gibt leider nicht die eine „richtige“ Ernährung, die zu jedem Menschen passt.

Im Ayurveda werden dementsprechend verschiedene Konstitutionstypen unterschieden: Vata, Pitta und Kapha. Das Ziel besteht darin, herauszufinden, welchem Konstitutionstyp man angehört, um dann seine Ernährungsweise danach ausrichten zu können und seine Lebensenergien wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Grundlagen der ayurvedischen Ernährung

Ayurvedische Ernährung: So geht's

Bei der ayurvedischen Ernährung sollte man sich nie ganz satt essen, um den Körper nicht zu überlasten.

Die Grundlagen der ayurvedischen Ernährung sind im Prinzip ganz leicht umzusetzen. Grundsätzlich sollte nur bei Hunger gegessen werden und auch erst dann, wenn die vorhergehende Mahlzeit zur Gänze verdaut wurde. Zwischenmahlzeiten sind zu vermeiden, man soll sich vielmehr auf die Hauptmahlzeiten konzentrieren und sich dafür ausreichend Zeit nehmen. Im Idealfall sollte man sich auch nie ganz satt essen, um den Körper nicht zu überlasten. Mittags lodert das Verdauungsfeuer „agni“ am stärksten, weshalb man zu dieser Zeit die größte Mahlzeit zu sich nehmen sollte.

Auf dem Speiseplan steht vor allem leicht verdauliche Kost und generell viel warme Nahrung. Zu vermeiden sind hingegen eisgekühlte Speisen und Getränke, sowie Fertigprodukte. Alkohol, Fleisch und Säure sollten nur in Maßen konsumiert werden.  Am besten sind in jeder Mahlzeit alle sechs Geschmacksrichtungen enthalten: süß, sauer, salzig, scharf, bitter und herb.

Mehr Infos zur ayurvedischen Ernährung und eine große Auswahl an ayurvedischen Produkten gibt es im gut sortierten Ayurveda Shop. Worauf die einzelnen Konstitutionstypen achten sollen, zeigt diese kurze Übersicht:

Der Vata-Typ

Da der Vata-Typ zu Verdauungsstörungen neigt, sollte vor allem warme und leicht verdauliche Kost wie Suppen und Eintöpfe konsumiert werden. Auf dem Speiseplan sollten außerdem Dinkel, Reis, Karotten, Kartoffeln sowie Mandeln und Nüsse stehen. Gewürze, die zu diesem Konstitutionstyp passen sind Fenchel, Muskat, Nelke, Ingwer, Safran, Basilikum und Kreuzkümmel.

Der Pitta-Typ

Im Gegensatz zum Vata-Typ besitzt der Pitta-Typ eine hervorragende Verdauung und kann daher kalte und warme Speisen gleichermaßen gut verarbeiten. Besonders zu empfehlen sind grünes, leicht bitteres Gemüse wie Artischocken, Endivien und Mangold und süße Speisen wie Kartoffeln, Kürbis, Hirse und Hafer. Außerdem sind diese Gewürze gut für Pittas: Kardamom, Kurkuma, Koriander und Petersilie.

Der Kapha-Typ

Das Wichtigste auf dem Ernährungsplan von Kaphas ist viel frisches Obst und Gemüse. Für Kapha-Typen ist es außerdem wichtig, den Stoffwechsel in Schwung zu bringen und das am besten mit scharfen Gewürzen wie Chili, Pfeffer, Kurkuma, Knoblauch und Ingwer.

Mit einer ayurvedischen Ernährungsweise, die genau auf den persönlichen Typ abgestimmt ist, gehören Verdauungsprobleme der Vergangenheit an und der Körper findet ganz von selbst wieder zu seinem natürlichen Gleichgewicht zurück.