Die Brustvergrößerung mit Eigenfett

Von | 9. Januar 2015

Patientinnen, die an eine Brustvergrößerung denken, sollten sich über die Vor- und Nachteile von Implantaten informieren. Außer der Standard-OP mit Silikonimplantaten gibt es noch weitere Möglichkeiten, wie die Brustvergrößerung mit Eigenfett.

Eigenfett für andere Körperpartien

Eigenfett als Alternative

Eigenfett ist für viele Patienten eine willkommene Alternative gegenüber den sonst üblichen Implantaten

Bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett werden Fettzellen anderer Körperpartien mit einer Liposuktion (Fettabsaugen) entfernt und aufbereitet, um diese an anderen Körperpartien, wie der Brust, wieder einzusetzen.

Diese Methode finden viele Patientinnen interessant, die davor zurückscheuen, Fremdkörper in der Brust zu tragen. Denn Implantate halten nicht ewig – während das körpereigene Fett allenfalls abgebaut werden kann.

Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen

Ein weiterer Vorteil dieser Methode der Brustvergrößerung ist, dass das gewonnene Eigenfett von Körperpartien entfernt wird, wo es die Patientin gestört hat. Somit erhält man durch diese OP gleich zwei Schönheitsoperationen auf einmal: eine Liposuktion und eine Brustvergrößerung.

Verlauf der operativen Brustvergrößerung mit Eigenfett

Eine operative Brustvergrößerung mit Eigenfett dauert im Schnitt zwei Stunden. Die OP wird üblicherweise mit einer Vollnarkose durchgeführt.

Nach der erfolgreichen Narkose wird der Patientin wie bei einer Liposuktion Fett mit einer Kanüle von einem geeigneten Körperbereich entfernt, wie Bauch, Po oder Oberschenkel. Das Fett wird anschließend aufbereitet.

Danach wird das Eigenfett unter die Brustdrüse gespritzt. Da der Körper einen Teil des Fettes abbaut, wird mehr gespritzt, als für das Ergebnis nötig wäre – die Brüste sind zu Beginn also etwas größer als geplant.

Vorteil bei dieser Methode ist, dass es kaum zu keiner operativen Narbe kommt – es sind lediglich die Einstichlöcher zu sehen, welche nach etwa einer Woche heilen und schließen.

Schonung nach der OP

Da diese Art der Brustvergrößerung minimal-invasiv ist, kann die Patientin bereits nach vier Wochen ganz normalen Aktivitäten nachgehen. Zu diesem Zeitpunkt sollte das neue Eigenfett ins Brustgewebe eingewachsen sein. Sport empfiehlt sich erst nach sechs Wochen.

Nach der OP müssen sowohl die Einstichlöcher an der Brust als auch die Einschnitte der Liposuktion gepflegt werden.

Wie lange hält der Effekt an?

Eigenfett wird nicht vom Körper abgebaut, solange es andere Reserven hat. Wenn die Patientin nicht zu einer extremen Diät greift, hält das verpflanzte Eigenfett ein ganzes Leben lang.

Weitere Informationen über Brustvergrößerung finden Sie bei Clinic Plastica (Dr. Sonja Meier) unter plastica.ch. Die Schönheitsklinik in Winterthur, Kanton Zürich ist spezialisiert auf Brustvergrößerungen und vor allem für eingehende und persönliche Beratung bekannt. Mehr auf bei doktor.ch und stadi-online.ch